Cocuma bleibt vom 21.12.2019 bis zum 05.01.2020 geschlossen. Online-Bestellungen werden ab dem 05.01.2020 verschickt.

Qualitätskaffee: Was versteht man unter diesem Begriff? Der Unterschied zwischen einem schmackhaften und einem verwässerten Espresso – oder noch schlimmer: einem verbrannten – ist subtil, aber auch für den weniger erfahrenen Gaumen sehr einfach zu erkennen. Wie oft haben Sie sich schon einmal gedacht, „der Kaffee in diesem Café ist ausgezeichnet“ oder „mit meiner neuen Kaffeemaschine mache ich mir einen Espresso der Superlative, besser als alle, die ich bisher getrunken habe“? Denken Sie daran, dass das von uns so geliebte dunkle Pulver beim Kochen bis zu 1500 unterschiedliche Aromaarten freisetzt.

Auf der anderen Seite bereiten ihn viele, sowohl zuhause als auch vor allem in Cafés, mit dem klassischen gemahlenen Kaffee zu. Und wussten Sie, dass ein Kaffee bestimmte Eigenschaften haben muss, die als gemeine Nenner gelten und anhand derer Sie herausfinden können, ob er gut ist oder nicht? Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, worum es sich bei diesen Eigenschaften handelt.

Was ist Kaffee von hoher Qualität?

Es gibt Leute, die wie die Sommeliers, die Espresso-Verkostung zu ihrem Beruf gemacht haben. Wir nennen sie gerne die Sommeliers des Espressos. Aber Sie müssen kein Experte sein, um eine gute Tasse von einer zu unterscheiden, die nach allem anderen ausser Kaffee schmeckt.

Zunächst einmal das Aroma: Es muss je nach Mischung des Pulvers intensiv sein. Es kann blumig oder fruchtig sein und an die Noten von Schokolade, geröstetem Brot, Vanille oder Gewürzen erinnern. Alle sehr angenehme Düfte. Ein Kaffee von schlechter Qualität wird stattdessen nach Jute, Stroh, verbrannt, rauchig oder sogar faul riechen. Unbedingt vermeiden!

Was den Geschmack anbelangt, so sollte dieser beständig, aber nicht aggressiv sein. Auch in diesem Fall müssen wir die Bohnensorte berücksichtigen, z. B. Arabica oder Robusta, aber allgemein gesagt kann ein Kaffee guter Qualität nur ausgewogen und sanft schmecken, mit der klassischen bitteren Note, die innerhalb weniger Sekunden süsser wird.

Und was ist mit der berühmten Crema, die sich auf der Oberfläche bildet? Sie ist nicht nur lecker: Ihre Aufgabe ist es auch, all die flüchtigen Partikel des Kaffees, die dieses unglaubliche Bouquet aus Aromen und Düften erzeugen, zu bewahren und beizubehalten.

Sie sollte weder zu dunkel noch zu hell sein, und auch keine Flecken haben: Der perfekte Schaum ist etwa 3–4 mm dick, ist kompakt und hat keine Bläschen, und neigt dazu, am Rand der Kaffeetasse zu haften. Er hat eine schöne Farbe, von Haselnuss bis hin zu intensiven Brauntönen. Während Arabica-Kaffee etwas heller ist, zeigt der weiter verbreitete Robusta eine Art Streifen, dessen Farbton zwischen Braun und Dunkelbraun variiert.

Wenn man Ihnen eine Tasse Kaffee ohne Schaum reicht, trinken Sie ihn nicht: Es handelt sich fraglos um einen Kaffee aus Extrakten, der deshalb verwässert oder, im schlimmsten Fall, verbrannt ist. Es gibt keinen guten Espresso ohne Crema.

Woher weiss man, ob ein Kaffee hohe Qualität hat?

Wir haben die so genannte „Tassenleistung“ analysiert, aber es gibt klare Zeichen, anhand derer Sie schon vor der Vorbereitung feststellen können, ob Ihr Espresso von guter Qualität ist. Ein guter gemahlener Kaffee muss eine homogene Körnigkeit haben, aromatisch sein und eine schöne Farbe haben, wenn die Verpackung geöffnet wird. Natürlich versteht sich darunter ein Kaffee, der richtig gelagert wurde.

Wenn Sie stattdessen Kaffeebohnen verwenden, überprüfen Sie vor dem Mahlen das Aussehen der Bohnen: Welche Farbe haben sie? Wie ist ihre Form? Sind sie gross und „saftig“ oder klein und verwelkt? Eine gute Kaffeebohne muss ganz sein, von einer schönen Grösse und Dicke, nicht zu dunkel und mit keiner Neigung ins Gelbliche. Bei dem ersten Fall handelt es sich um einen Kaffee, der zu lange geröstet wurde und dessen Bohnen verbrannt sind. Wenn stattdessen die Farbe gelblich ist, bedeutet dies, dass die Steinfrüchte von schlechter Qualität waren oder falsch geröstet wurden.

Sie können auch lernen, Arabica- von Robusta-Bohnen zu unterscheiden: erstere sind länger, grösser und haben eine gewellte zentrale Furche. Letztere sind hingegen kleiner, rund und haben eine gerade Nut. Arabica wurde schon immer als die am meisten geschätzte Kaffeesorte angesehen, aber es ist mehr eine Frage des Unterschieds zwischen den Düften und den Aromen, die in der Schale gefunden werden können.

Im Speziellen erhält man mit Robusta-Bohnen einen koffeinreichen Kaffee mit einem intensiven, kräftigen Geschmack und einem „schokoladigen“ Nachgeschmack. Arabica-Bohnen ermöglichen hingegen eine aromareiche, zarte, leichte und angenehm saure Köstlichkeit. Aus ihrem Zusammentreffen in verschiedenen Proportionen stammen die Kaffeemischungen, die wir so lieben. Es müssen aber auch die Single-Origin-Kaffees erwähnt werden; unter ihnen finden sich die feinsten Kaffeepulver der Welt, die mit einer einzigen Bohnensorte hergestellt werden.

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